Schwierige Mission erfolgreich beendet

Spielgeräte stehen nun endlich / Schwieriger Untergrund sorgte für Probleme

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Nach ein paar Verzögerungen nutzen die Kinder des Sankt-Georg-Kindergartens in Eutingen nun die neuen Spielgeräte für U3-Kindergartenkinder. Nun hoffen die Kinder, dass der Herbst trocken bleibt, denn dann können sie nämlich in der Schaukel und am Kletterelement noch vor dem Wintereinbruch
Freude haben. Mit großer Freude nehmen Noa und Emily die Stufen zum neuen Kletterelement im Garten von Sankt Georg. Das Geländer ist vom Regen etwas nass, weshalb sie heute nicht auf dem bunten Kleinkindspielzeug rutschen und klettern dürfen. Doch fürs Hoch- und Runtersteigen reicht es allemal. »Wir hoffen, dass wir noch ein paar schöne Tage in diesem Jahr haben«, erklärt Kindergartenleiterin Christine Kiefer. Lieferschwierigkeiten verzögerten die Realisierung ebenfalls, denn die Spielgeräte für die Kinder unter drei Jahren hätten eigentlich schon längst stehen sollen. Doch Lieferschwierigkeiten und der steinige Boden hatten die Umsetzung nicht einfach gemacht. Die Arbeiter von Rienecker Bau aus Osthofen konnten zwar das Loch für die Kinderschaukel graben und die Hülsen befestigen, jedoch kosteten die Arbeiten viel Zeit und Mühen. Bernhard Kramer, dessen Enkel den Kindergarten besuchen, half beim Wegbringen des Aushubs. Und so konnte schließlich eine Schaukel mit zwei Kinderkörben und ein Spielelement mit kleiner Kletter-Wand, Rutsche und Stufen installiert werden. Die U3-Kinder wollten diese neue Spielgeräte am liebsten jeden Tag nutzen, erzählt Christine Kiefer. »Die sind vom gleichen Anbieter, wie das Piratenschiff«, erklärt Cäcilia Arnoldt. Es sei nicht einfach, einen zuverlässigen Spielgerätehersteller zu finden. Das Piratenschiff stehe seit 1998 im Garten von Sankt Georg, was für die Qualität des Lieblingsspielgeräts vieler Kinder spreche. Dieses wurde im Zuge der Sanierungsarbeiten von den Eltern erneuert. Ebenso wurde die damals rund 300 Quadratmeter große Sandfläche am Rande von Unkraut befreit. Für den Pflasterbereich waren die Helfer des Kirchengemeinderats zuständig. Hausmeister Achim Odermatt war für die finalen Arbeiten verantwortlich. Er füllte beispielsweise die Hackschnitzel bei den neuen U3-Spielgeräten auf.
Für die kommenden Monate sei nun erst einmal nichts Neues angesagt. Doch im kommenden Jahr sollen Teile der Schaukel für die größeren Kindergartenkinder ersetzt werden.

»Die sind aus Holz und in die Jahre gekommen«, sagt Cäcilia Arnoldt. Zudem habe man damals die Holzpfosten nicht im Boden verankert, was im Zuge der Neuinstallation nachgeholt werde. Ansonsten sei die Schaukel vom TÜV abgenommen worden. Früher wurde die Fläche mit Sand aufgefüllt, der über die Jahre durch Hackschnitzel und Rindenmulch ersetzt wurde. Die beiden Fallschutzfüllungen würden zusammen jedoch eine feste Masse geben, weshalb auch diese ausgetauscht werden müssten. Entfernt wurde der Schwebebalken, den die Kinder für die Schulung des Gleichgewichtsinns gerne nutzten.
»Der war aus Holz und das war einfach durch die Jahre faul geworden«, sagt Cäcilia Arnoldt. Eventuell werde im kommenden Jahr ein neuer Schwebebalken angeschafft, was aber der Kirchengemeinderat
noch besprechen müsse.

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Bericht von Alexandra Feinler

Quellangabe (Schwarzwälder Bote, 8. Oktober 2018)