Konzeption

1 Vorworte
2 Vorstellung der Einrichtung
3 Unsere Philosophie
4 Inhaltliche Gestaltung
5 Prozesse
6 Kooperation mit Eltern
7 Schulen
8 Kooperation mit anderen Institutionen im Sozialraum
9 Öffentlichkeitsarbeit
10 Das Team
11 Weiterentwicklung der Einrichtung


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1 Vorworte

1.1 Grußwort des Trägers

Sehr geehrte, liebe Leserinnen und Leser,

mit der Konzeption für die Arbeit im Kindergarten St. Georg halten Sie ein verhältnismäßig umfangreiches Schriftstück in den Händen. Es ist keine unverbindliche Ideensammlung; vielmehr hat das Team des Kindergartens sorgfältig überlegt und festgelegt, wie die Arbeit in der Betreuung und Bildung der Kinder im Kindergarten aussehen soll, was die Eltern und die Institutionen, mit denen der Kindergarten zusammenarbeitet, erwarten dürfen – die Konzeption ist eine Verpflichtung nach innen und nach außen. Sie wurde vom Kirchengemeinderat der Pfarrei Eutingen, die Kindergartenträger ist, gutgeheißen und beschlossen. Das Fundament, auf dem diese Konzeption aufbaut, hat zwei Teile: zum einen ist es der christliche Glaube und das christliche Bild vom Menschen, zum anderen die Beobachtung der Kinder, die Erfahrung, was ihnen gut tut und was nicht und die Einbeziehung der Erkenntnisse der heutigen Pädagogik. Sowohl der Kindergartenplan der Diözese Rottenburg-Stuttgart wie der Orientierungsplan des Landes Baden-Württemberg sind eingearbeitet worden. Was in der Konzeption steht, ist verbindlich, es darf und soll eingefordert werden. Aber die Konzeption ist nicht in Stein gemeißelt, unveränderlich für alle Zeiten; die Konzeption soll fortentwickelt werden, angepasst werden, wenn die Rahmenbedingungen und die Anforderungen für Betreuung und frühkindliche Bildung sich verändern. Als Adressaten der Konzeption dürfen Sie auch gerne Ihre Anregungen und Wünsche einbringen. Auf jeden Fall dürfen Sie aber sicher sein: Im Mittelpunkt stehen im Kindergarten St.Georg nicht Papiere, sondern die Kinder; um Ihre Kinder geht es in der Konzeption und in der Umsetzung Tag für Tag, darum, dass die dem Kindergarten anvertrauten Kinder sich wohl fühlen und gesund aufwachsen und sich entfalten können. Im Bemühen darum sind das Kindergarten-Team, die Verantwortlichen der Pfarrei und alle, an die sich diese Konzeption richtet, verbunden; und wenn die Konzeption eine Hilfe ist auf dem Weg zu diesem Ziel, hat sich die Mühe gelohnt, die die Erarbeitung gekostet hat.

Herzlich grüße ich Sie und Ihre Familien

Beda Hammer, Pfarrer

1.2 Grußwort der Kindergarten-Beauftragten-Pastoral

„Wir sind die Kleinen in der Gemeinde,
doch ohne uns geht gar nichts, ohne uns geht´s schief.
Wir sind der Schatz im Acker der Gemeinde.
Egal was andere meinen: Wir machen mit!“

Liebe Leserinnen und Leser,

so haben die Kinder bei der Einweihung des neugestalteten Kindergartens im Mai 2011 gesungen. Diesen Text finde ich sehr eindrücklich und passend. Was wäre die Kirchengemeinde ohne die Kinder, ohne den Kindergarten, ohne diesen wertvollen Schatz.

„Der kirchliche Kindergarten ist ein Ort, an dem die Diakonie und Verkündigung für und mit Kindern, Eltern und Familien geschehen soll“ so steht es in den Beschlüssen der Diözesansynode von Rottenburg-Stuttgart unter dem Stichwort „Familie, Kindergarten, Gemeinde“

Der Kindergarten als ein wichtiger Ort der ermöglicht, dass die Kirchengemeinde ganz konkret mit Eltern und Kindern in ihrem Alltag in Berührung kommt.

Kinder und Familien haben hier Berührung mit Glauben, er wird für sie erlebbar durch ein Miteinander, das von christlichen Werten geprägt ist.

Kunterbunt, fröhlich, auch mal traurig, offen, lebendig, freundlich, hilfsbereit, neugierig, kreativ und voll mit Schätzen, so erlebe ich den Kindergarten St. Georg in Eutingen. Diese Buntheit strahlt in unsere Kirchengemeinde hinein, berührt und bewegt sie.

„Menschen von Gott geliebt und gerufen, dass Kirche für dich erlebbar und greifbar wird“

Diesen Satz haben die Kirchengemeinderäte als Motto für die Kirchengemeinde formuliert.

So soll unser Kindergarten St. Georg ein Ort sein, an dem sich die Kinder und Familien willkommen und angenommen fühlen.

Für die Kirchengemeinde St. Stephanus Eutingen

Manuela Knopp, Kindergartenbeauftragte


2 Vorstellung der Einrichtung

2.1 Geschichte

In Eutingen werden in langer Tradition Kinder im Kindergarten betreut. Bis zum Neubau des Kindergartens im Jahr 1974 war die Trägerschaft in kommunaler Hand, wobei die Führung des Kindergartens Ordensschwestern der Franziskanerinnen von Reute übernommen hatten. Mit dem Neubau des Kindergartens 1974 kam der Kindergarten in katholische Trägerschaft der Kirchengemeinde St. Stephanus. Zum Gedenken an den Initiator Pfarrer Georg Vogel bekam der Neubau den Namen: „Kath. Kindergarten St. Georg“. Im Jahr 1998 stand eine erste größere Renovierung an. Die Küche wurde erweitert und die Sanitäranlagen neu gestaltet und komplett erneuert. Weiter wurde auch das große Außengelände mit neuen Spielgeräten, 300qm Sandfläche und einem riesigen Sandschiff ausgestattet, eine Verkehrsfläche für Fahrzeuge angelegt, ein Spiel-und ein Materialhaus aufgebaut. Im Jahr 2010 wurde der lang ersehnte Bau eines Bewegungsraumes wahr. Der Kindergarten bekam außerdem einen Intensivraum mit Kinderküche, einen barrierefreien Sanitärbereich, sowie einen ebenen Zugang zum Garten. Dazu kamen die Umgestaltung des Foyers, die grundlegende Renovierung aller Räume und eine Neugestaltung eines Gruppenraumes für Kinder unter 3 Jahren. Diese verschiedenen Arbeitseinsätze wurden von engagierten Eltern und Großeltern tatkräftig unterstützt.

2.2 Geografische Lage

Unser Kindergarten liegt in der Gemeinde Eutingen im Gäu. Der Kernort Eutingen hat mit seinen 2232 Einwohnern einen dörflichen Charakter und ein sehr aktives Vereinsleben. Unsere Einrichtung liegt in der Nähe der Grundschule und gegenüber dem Gemeindekindergarten. Mit kurzen Wegen zur Ortsmitte und der Kirche genauso wie zur freien Natur. Das Einzugsgebiet beschränkt sich nicht nur auf den Hauptort Eutingen, sondern erstreckt sich auch auf die Gemeinden in der Umgebung. Durch die günstige Verkehrslage zur Autobahn und den umliegenden Orten ist der Kindergarten für Pendler gut zu erreichen.

2.3 Rahmenbedingungen

Wir sind eine Einrichtung mit 2 Kindergartengruppen und einer Krippengruppe
Wir bieten folgende Öffnungszeiten an:

  • Kinder von 3 – 6 Jahren
    • Regelöffnungszeiten von
      Mo-Do: 08.00-12.00 Uhr und 14.00-16.00 Uhr
      Fr: 7.30-13.30 Uhr
    • Verlängerte Öffnungszeiten
      Mo-Fr: 07.30-13.30 Uhr
  • Kinder von 1 – 3 Jahren
    • Mo-Fr: 07.30-13.30 Uhr

Elternbeiträge sind sozial gestaffelt und werden mit der kommunalen Gemeinde abgestimmt. Die aktuellen Elternbeiträge erfahren Sie bei der Anmeldung oder im Kindergarten.

Ferienzeiten: Ferien-und Schließungstage werden zu Anfang des Kalenderjahres bekannt gegeben.

2.4 Grundriss Kindergarten

 

2.4.1 Innenräume

  • Das Gebäude ist barrierefrei gebaut. Der großzügige Eingangsbereich mit Garderobe ist für gruppenübergreifende Aktionen und Projekte gut geeignet. Dort befindet sich ein Infostand für Eltern und das Büro der Kindergartenleiterin.
  • Daneben ist der kindgerechte Sanitärbereich, die Küche und der Besprechungs¬und Aufenthaltsraum der Mitarbeiter. Dort können Elterngespräche geführt werden und während der Eingewöhnungsphase der neuen Kinder können sich die Eltern hier in Ruhe zurückziehen.
  • Unsere 3 Gruppenräume der Blüten-, Sonnen-und Regenbogenkinder mit den Nebenräumen sind kindgerecht, individuell, hell und freundlich gestaltet. Dadurch ist es in jeder Gruppe möglich in Kleingruppen zu arbeiten und gemeinsam zu essen oder sich nach Wunsch zurückzuziehen.
  • Unsere Gebetsecken geben uns die Möglichkeit, Gott an unserem Kindergartenalltag teilhaben zu lassen. Hier wird mit den Kindern Erarbeitetes und Erlebtes aufgebaut und verinnerlicht.
  • Der große Bewegungsraum mit vielfältiger Ausstattung ist auch für therapeutische Bewegungsangebote eingerichtet. Ob Bällebad, Schaukeln, Ballspiel oder Klettergerüst, Bewegungs-oder Gruppenspiele alles ist möglich.
  • In der für Kinder funktionsfähig eingerichteten Küche mit Intensivraum für Kleingruppenarbeit wird wertvolle pädagogische Arbeit geleistet. So kann optimal für besondere Förderung der Kinder gesorgt werden.
  • Der Krippenbereich ist für die Kleinkinder speziell eingerichtet. Der Ruheraum und der integrierte Sanitärbereich mit Mini-WC und großzügigem Wickelbereich ist genau auf die Bedürfnisse der Kleinen zugeschnitten.

2.4.2 Außenbereich

  • Unser sehr großer Garten, mit viel Wiese und altem Baumbestand, lädt zum Klettern und Entdecken ein.
  • Der 300qm große Sandplatz mit Sandschiff, Reckstangen und Rutsche lässt alle Abenteurerherzen höher schlagen. Zusätzlich verfügen wir über einen kleinen Sandplatz mit Wasserzulauf zum Matschen, Burgen bauen und Kuchen backen.
  • Zwei Schaukeln, ein großes Bodentrampolin, Wippen und Balancebalken helfen das Körperbewusstsein der Kinder zu schulen.
  • Auf der kindgerechten Verkehrsfläche kann man mit verschiedenen Fahrzeugen wie Roller, Dreirad und Laufrad erste Verkehrsregeln einüben.
  • Seit dem Umbau gibt es einen kleinen Barfußweg, auf dem verschiedene Materialien erfühlt werden können.
  • Kleine Nutzgärten für jede Gruppe und eine Obstbaumwiese ermöglichen den Kindern und Mitarbeitern sich als Gemüse-und Blumengärtner zu versuchen.
  • Eine Besonderheit in unserem Garten ist die Mariengrotte, die uns und den Kindern ermöglicht, den Glauben im Alltag bewusst zu integrieren und erlebbar zu machen.

3 Unsere Philosophie

3.1 Unser Bild vom Kind

  • Jedes Kind ist eine einmalige, wertvolle Persönlichkeit, von Gott gewollt und geliebt.
  • Kinder sind auf liebende Bezugspersonen und sichere Bindung angewiesen, um sich bestmöglich zu entwickeln.
  • Kinder sind Gemeinschaftswesen, die Liebe empfangen und Liebe schenken können.
  • Kinder haben ein Gespür für Echtheit und Wahrhaftigkeit.
  • Kinder haben individuelle Begabungen, Schwächen und Stärken.
  • Kinder brauchen Anregungen, die die eigene Tätigkeit wecken.
  • Kinder möchten ihre Begabungen zeigen und nutzen.
  • Kinder sind neugierig und möchten die Welt entdecken und verstehen.
  • Kinder entfalten sich und lernen durch Beobachtung, aktives und kreatives Handeln.

3.2 Rolle und Selbstverständnis der pädagogischen Fachkraft/Beziehungsgestaltung

Wir unterstützen Eltern in der Erziehung, Bildung und Betreuung ihres Kindes. Durch unsere situationsorientierte Arbeit gehen wir auf die Bedürfnisse, Interessen, Stärken und Schwächen der Kinder ein. Wir nehmen das Kind in der Besonderheit seines Wesens bedingungslos an. Wir wertschätzen jedes Kind in seiner Einzigartigkeit und treten ihm als vertrauensvolle, zuverlässige und authentische Bezugsperson gegenüber. Durch gezielte Beobachtung, Dokumentation und Reflexion erschließen wir den persönlichen Entwicklungsverlauf jedes einzelnen Kindes um es in seinem individuellen Bildungs-und Entwicklungsprozess begleiten zu können. Wir sehen uns als Wegbegleiter, Bezugs-und Vertrauensperson für Kinder und Ansprechpartner für Eltern.

3.3 Erziehungs-und Bildungsverständnis

In unserem Kindergartenalltag erfahren wir, dass eine gute Bildungs-und Erziehungsarbeit verlässliche Beziehungen und Bindungen voraussetzt. Bildung und Erziehung geschieht in der Interaktion zwischen Kindern und Erwachsenen, wie auch der Interaktion der Kinder untereinander. Je jünger die Kinder sind, desto mehr gilt der Grundsatz: Begreifen geschieht durch aktives, immer wiederkehrendes Handeln. Feste Bildungsthemen in unserem Kindergarten ergeben sich aus dem Jahreskreis der Natur, des Kirchenjahres und den Interessengebieten der Kinder. Wir legen Wert auf eine anregende Raumgestaltung und Raumatmosphäre, auf vielseitige und wechselnde Materialangebote, um so den Kindern reichhaltige Bildungsprozesse zu ermöglichen.

3.4 Umgang mit Vielfalt und Unterschiedlichkeit

In unserer Einrichtung werden Kinder unabhängig von ihrer kulturellen Herkunft, ihrem Geschlecht, ihrer Religion, ihrem Entwicklungsstand oder ihrem besonderen Förderbedarf gleichermaßen wertgeschätzt und in gemischten Gruppen betreut. Dabei gehen wir von Gemeinsamkeit und Gleichberechtigung aller Kinder aus und sehen diese Verschiedenheit als eine Bereicherung. Es ist uns wichtig, dass die Kinder soziales Miteinander, Rücksichtnahme und gegenseitige Wertschätzung lernen. Dabei lernen sie mit den eigenen Stärken und Schwächen und denen der anderen zu leben und umzugehen.

Für alle Kinder mit Migrationshintergrund und besonderem Förderbedarf im Bereich der Sprache arbeiten wir in Sprachgruppen zur Förderung und Unterstützung der Sprachentwicklung und der Sprachfreude an der deutschen Sprache.

Kinder mit besonderem Förderbedarf werden bei der Eingliederung unterstützt und durch zusätzliches, konstantes Personal, ausgehend vom Entwicklungsstand des Kindes, individuell in der Gruppe, aber auch in Kleingruppen und Einzelsituationen gefördert, gefordert und unterstützt. Wir legen großen Wert auf eine enge Zusammenarbeit zwischen den Erziehern, den Eltern, den Integrationskräften sowie der Frühförderstelle, den Ärzten und Therapeuten und den Trägern der Eingliederungshilfe.

3.5 Rechte der Kinder

Wir nehmen in unserer Einrichtung die Rechte der Kinder ernst und streben deren Umsetzung an. Laut UN-Kinderrechtskonvention von 1989 hat jedes Kind das Recht auf Erziehung und Bildung, die die Persönlichkeit, die Begabung und die geistigen, körperlichen und sozialen Fähigkeiten zur Entfaltung bringt. Weiter gehört dazu das Recht auf Teilhabe und Beteiligung, auf Gesundheit, auf Schutz vor Gewalt, Diskriminierung und Armut.

3.6 Beteiligungs-und Beschwerdeverfahren von Kindern

Die Kinder können sich, soweit es möglich und sinnvoll ist, an der Gestaltung des Tagesablaufes, der Inhalte und der Raumgestaltung beteiligen. In der Gemeinschaftsrunde besteht die Möglichkeit, Ideen und Vorschläge der Gruppe vorzustellen und gegebenenfalls über die Durchführung abzustimmen. Die Sorgen und Nöte der Kinder werden ernstgenommen. Die Kinder erhalten die Gelegenheit einem Kind, einer Kleingruppe, der Gesamtgruppe oder den pädagogischen Mitarbeitern ihre Anliegen vorzutragen. Diese werden in einer wohlwollenden Atmosphäre besprochen und nach einer einvernehmlichen Lösung wird gesucht. Nach einer gewissen Zeit wird überprüft, ob sich eine Verbesserung eingestellt hat.


4 Inhaltliche Gestaltung

4.1 Bildungsbereiche

Der Mensch ist ein Körper-Seele-Geistwesen, deshalb sind wir uns bewusst, dass kein Bereich vernachlässigt werden darf. Jeder dieser Bereiche trägt zum Wohlergehen und zur Entwicklung des Menschen bei.

 

4.1.1 Bildungs-und Entwicklungsfeld: Körper

Wir legen in unserer Einrichtung Wert auf eine gesunde Ernährung, Bewegung und Körperhygiene und sehen den Körper als Ausdrucksmittel. Wir wecken Freude am Genießen von gesunden Nahrungsmitteln und Getränken. Durch eigenes Tun beim Pflanzen und Ernten von Gemüse erleben die Kinder die Entstehung dieser Nahrungsmittel. Die Nahrungsmittel erhalten somit einen höheren Stellenwert. Bei der Zubereitung lernen die Kinder mit den Nahrungsmitteln sinnvoll umzugehen.

Im Innen-und Außenbereich werden vielerlei Bewegungsanreize angeboten (siehe 4.1.2). Die Kinder werden dadurch angeregt achtsam mit ihrem Körper umzugehen. Dazu gehört der Witterung angemessene Kleidung, Erlernen und Einhalten von Hygieneregeln und Umgang mit Lärm und Gefahren. Wir bieten den Kindern in vielen verschiedenen Spielangeboten die Möglichkeit, ihren Körper als Ausdrucksmittel zu erfahren und einzusetzen.

 

4.1.2 Bildungs-und Entwicklungsfeld: Sinne

Unsere Einrichtung eröffnet Kindern unterschiedliche Erfahrungsfelder, in denen sie vielseitige sinnliche Wahrnehmungen (hören, riechen, sehen, fühlen und schmecken) machen können. Unser Kindergartengebäude mit den verschiedenen Funktionsräumen, Gruppenräumen und Materialangeboten bietet Raum und Anregungen, um abwechslungsreiche Sinneserfahrungen zu machen. Das Wahrnehmungsvermögen der Kinder wird durch umfassende, angeleitete und freie Aktivitäten in darstellendem Spiel, bildnerischen Gestalten,

sprachlichen Spielen und musikalischem Erleben, Bewegung und Tanz sowie Kochen und Backen angeregt und ausgebildet. In unserem Garten können die Kinder die Natur im Wandel der Jahreszeiten hautnah erleben. Unser großes Außengelände mit verschiedenen Ebenen lädt zum Erleben, Ausprobieren und Experimentieren ein. Durch die Berührung der verschiedenen Naturmaterialien werden alle Sinne sensibilisiert und geschärft. Beim Schaukeln wird Gleichgewicht und Koordination trainiert. Durch die Bewegungsmöglichkeiten wie z.B. Rutschen, Klettern, Trampolinspringen und Stelzenlaufen können die Kinder ihren Körper erleben und ihre Wahrnehmung schulen.

„In keinem Lebensabschnitt spielt Bewegung eine so große Rolle wie in der Kindheit und zu keiner Zeit sind körperlich-sinnliche Erfahrungen so wichtig“.
(Enthalten in: http://www.kindergarten-bw.de/site/pbs-bw/get/documents/KULTUS.Dachmandant/KULTUS/ import/pb5start/pdf/KM_KIGA_Orientierungsplan_2011.pdf)

 

4.1.3 Bildungs-und Entwicklungsfeld: Sprache

Die Beherrschung der Sprache, zuerst gesprochen, später auch als Schrift, ist Schlüssel für gesellschaftliche Teilhabe und entscheidend für alle Lernprozesse innerhalb und außerhalb von Kindergarten und Schule. Um Sprache entwickeln zu können, muss jedes Kind Akzeptanz, Wärme und Liebe von seinen Bezugspersonen erfahren und Kommunikationsanregungen erhalten. Durch verschiedene Angebote wie z.B. Bilderbuchbetrachtung, Geschichten, Fingerspiele und sich wiederholende Alltagsrituale unterstützen wir die Motivation der Kinder Sprache zu entdecken und zu entwickeln. Mit der Sprachgruppe unterstützen wir zusätzlich die Kinder, die ein intensiveres Angebot benötigen.

 

4.1.4 Bildungs-und Entwicklungsfeld: Denken
Die Denkentwicklung beginnt mit der Strukturierung von sinnlichen Wahrnehmungen und Handlungen. Dabei umfasst das Denken alle Fähigkeiten, die helfen zu erklären, zu strukturieren und vorherzusagen. Wir geben Kindern durch geeignete Materialien wie z.B. Lernspiele, Puzzle und Bausteine die Möglichkeit ihre Denkweisen und Strategien zu entdecken und zu entwickeln. Wir fördern die Beziehung zur Umwelt, indem wir die Kinder unterstützen Phänomenen im Alltag und der Natur auf die Spur zu kommen. Wir greifen Themen aus den Interessensgebieten der Kinder auf, um sie in Projekten intensiver zu bearbeiten.

 

4.1.5 Bildungs-und Entwicklungsfeld: Gefühl und Mitgefühl

„Menschliches Handeln ist begleitet von Emotionen. Sie gehören zum täglichen Erleben und der Umgang mit ihnen will gelernt sein. (…) Genauso wie ein Kind lernen muss auf zwei Beinen zu stehen, eine Tasse festzuhalten oder einen Dreiwortsatz zu sagen, so muss ein Kind auch lernen mit Gefühlen umzugehen.“
(Enthalten in: http://www.kindergarten-bw.de/site/pbs-bw/get/documents/KULTUS.Dachmandant/KULTUS/ import/pb5start/pdf/KM_KIGA_Orientierungsplan_2011.pdf)

Wir bieten den Kindern im Kindergartenalltag vielfältige Möglichkeiten ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Im Spiel und im Gespräch erlernen sie den Umgang mit ihren eigenen Emotionen und entwickeln Mitgefühl für Andere. Kinder lernen, sich gegenseitig zuzuhören, zu trösten und zu helfen, Konflikte zu lösen und Frustrationen zu ertragen, z. B. beim Verlieren eines Spieles. Durch unser eigenes Verhalten, sowie unserem offenen Umgang mit Gefühlen vermitteln wir den Kindern Mitgefühl und Einfühlungsvermögen gegenüber Menschen und der Natur.

 

4.1.6 Bildungs-und Entwicklungsfeld: Sinn, Werte und Religionen

Wir sehen den christlichen Glauben als geglücktes Lebensmodell und verwirklichen ihn im Alltag. In unserer Einrichtung vermitteln wir Kindern christliche Werte, die sie im Kindergartenalltag kennenlernen und erleben können wie z.B. persönliche Begrüßung, bitte und danke sagen, sich entschuldigen, dem anderen helfen sowie beten vor dem gemeinsamen Essen. Dadurch erlernen die Kinder erste Grundlagen für eine religiöse Grundhaltung gegenüber sich selbst, ihrer Umwelt, anderen Menschen, Tieren und Gottes Natur. Die Feste im Kirchenjahr werden ganzheitlich vorbereitet und gefeiert wie z.B. Ostern, Pfingsten, St. Martin und Weihnachten. Durch das Feiern christlicher Feste wird der christliche Glaube sinnlich erfahrbar. Dazu werden in allen Bildungsbereichen vielfältige Angebote gemacht wie z.B. Geschichten, Rollenspiele, Lieder und Tänze.

Eine Besonderheit in unserem Kindergarten ist die Advents-und Weihnachtszeit. Die Adventszeit ist für uns eine Zeit der Vorbereitung auf Weihnachten mit vielen Stille-und Ruheelementen. Die Weihnachtszeit beginnt im Kindergarten nach den Weihnachtsferien und dauert 14 Tage. In ihr wird die Weihnachtsgeschichte durch ein täglich angeleitetes Krippenspiel vertieft und nacherlebt. In der Fastenzeit wird auf anschauliche Weise das Leben Jesu erzählt. Wir nehmen im Rahmen unserer Möglichkeiten am Gemeindeleben der Kirchengemeinde St. Stephanus teil. Aus unserem christlichen Glauben heraus schätzen wir Familien mit Kindern anderer Religionen, daraus fließt die Achtung und der Respekt gegenüber ihren Traditionen.

4.2 Beobachtungen und Dokumentation der Bildungs-und Entwicklungsprozesse

Zu unserer täglichen, pädagogischen Arbeit gehört die Beobachtung und Wahrnehmung der individuellen Interessen und Bedürfnisse sowie die Beobachtung und Dokumentation des Entwicklungstandes jedes Kindes. Diese Beobachtungen sind die Grundlagen unseres pädagogischen Handelns und bestimmen die Raum-und Bildungsangebote. Einmal im Jahr findet ein Gespräch mit den Eltern über den Entwicklungsstand ihres Kindes statt. Für die Feststellung des Entwicklungsstandes benützen wir je nach Anforderung einen entsprechenden Beobachtungsbogen, Notizen der Spontanbeobachtungen und die Kindergartenmappe der Kinder.

4.3 Tagesablauf

Ab 7.30 Uhr: Ankommen der Kinder entsprechend der gebuchten Zeiten. Um jedem Kind zu zeigen, dass es willkommen und ein wichtiges Mitglied seiner Gruppe ist, finden wir eine persönliche Begrüßung am Morgen wichtig.
8.00 Uhr bis ca. 10.30 Uhr: Freispiel Das Kind kann sich in dieser Zeit innerhalb der Gruppe frei entscheiden -wo, mit wem und was es spielen möchte. Die Freispielphase ist ein wichtiges Element unserer Kindergartenarbeit. Sie ermöglicht dem Kind, seine Fähigkeiten im sozialen, seelischen, geistigen und motorischen Bereich frei zu entfalten. Während des Freispiels können die Kinder an gezielten Angeboten teilnehmen, die die Erzieherin an einzelne Kinder oder kleinere Gruppen richtet. Das Frühstück während des Freispiels berücksichtigt das unterschiedliche Bedürfnis der Kinder nach Spiel und Essen.
10.30 Uhr bis 10.45 Uhr: Aufräumzeit
10.45 Uhr: Gemeinschaftsrunde Am Ende der Freispiel-und Aufräumzeit finden sich die Kinder zur täglich stattfindenden Gemeinschaftsrunde zusammen. In dieser Zeit finden Fingerspiele, Geschichten, religiöse Gespräche, Bewegungsspiele, Lieder, Gespräche zu aktuellen Themen, Exkursionen im Dorf, Geburtstagsfeiern und Projektarbeit statt.
Ab 11.30 Uhr: Tägliches Spiel im Garten Zu jeder Jahreszeit, nach Möglichkeit Spiel und Bewegung im Garten.
12.00 Uhr: Abholen der Regelkinder Die VÖ-Kinder3 treffen sich zum gemeinsamen Vesper mit anschließender Spielzeit.
Von 12.00 Uhr bis 13.30 Uhr ist das Abholen der VÖ-Kinder jederzeit möglich. (VÖ-Kinder: Kinder, die die verlängerte Öffnungszeit bis 13.30 Uhr belegen.)
14.00 Uhr: Ankommen der Regelkinder Die Kinder nutzen diese Zeit zum freien Spiel, gemeinsamen Vesper und zu Sing-, Spiel¬und Bewegungsaktivitäten. Je nach Wetterlage gehen wir mit den Kindern in unseren großen Garten oder machen einen Spaziergang.

Der Tagesablauf wird hier allgemein beschrieben; er ist nicht verbindlich. Er richtet sich nach den Bedürfnissen der Kinder und Gruppen und der entsprechenden Situation.

4.4 Rituale und Regeln

Bei uns im Kindergarten gibt es viele Rituale und Regeln, die die Kinder brauchen und schätzen. Diese begleiten und strukturieren unseren Tagesablauf sowie den christlichen Jahreskreis. In diesem Rahmen finden die Kinder Vertrauen und Sicherheit, um jedes wiederkehrende Fest zu feiern und die Gruppengemeinschaft zu stärken. In unserem Kindergartenalltag begleiten uns zum Beispiel folgende wichtige Rituale und Regeln:

  • Begrüßung und Verabschiedung mit Handschlag und Blickkontakt
  • Beten vor dem gemeinsamen Essen
  • Aufräumen des Spielmaterials
  • Abmelden wenn die Gruppe verlassen wird
  • Eigenes Vesper wird von zu Hause mitgebracht
  • Jeden Tag gibt es frisches Obst und Gemüse für die Kinder aus dem Obst-und Gemüsekorb
  • Geburtstagsfeier
  • „Rauswurf“ der Schulanfänger
  • Religiöse Feste: Palmsonntag, Maieinzug, Fronleichnam, …

5 Prozesse

5.1 Gestaltung von Übergängen

5.1.1 Übergang von der Familie in die Kinderkrippe oder in die Kindergartengruppe
Eine gute Eingewöhnung ist die Grundlage für einen positiven Verlauf der gesamten Kindergartenzeit. Dabei orientieren wir uns an dem Berliner Eingewöhnungsmodell. Grundlage der Eingewöhnung ist ein Aufnahmegespräch zwischen Eltern und der pädagogischen Fachkraft. Hierbei können die Eltern einen Einblick in die Gruppe erhalten und die Erzieherin erhält wichtige Informationen zu dem Kind. Das Berliner Eingewöhnungsmodell sieht vor, dass im Beisein einer Bezugsperson als „sichere Basis“ das Kind die neue Umgebung und die Erzieherin kennenlernt. Schrittweise distanziert sich die Bezugsperson vom Kind, d.h. sie verlässt für eine überschaubare Zeit den Gruppenraum. In weiterer Folge verlässt sie die Einrichtung. Die Eingewöhnungszeit ist individuell von jedem Kind abhängig. Eindeutige Signale des Kindes verkürzen oder verlängern die Zeit.
Die Eingewöhnung ist dann gelungen, wenn das Kind die Erzieherin als „sichere Basis“ annimmt.

 

5.1.2 Übergang von der Kinderkrippe in die Kindergartengruppe
Durch den gemeinsamen Garten und die gruppenübergreifenden Aktivitäten haben die Kinder aus der Kinderkrippe die Möglichkeit, die Kinder und Erzieherinnen aus den Kindergartengruppen kennen zu lernen. Bevor das Kind die Gruppe wechselt, findet zwischen den pädagogischen Mitarbeitern ein Austausch über Gewohnheiten und Bedürfnisse des Kindes statt. In der Übergangsphase begleitet die bisherige Erzieherin das Kind in die neue Gruppe.

5.2 Verfahren zum Umgang mit Kindeswohlgefährdung

Alle Kinder in der Einrichtung erhalten den bestmöglichen Schutz bei Kindeswohlgefährdung. Grundlage hierfür ist der § 8a SGB. Wenn ein begründeter Verdacht auf eine Gefährdung des Wohls eines Kindes besteht, muss das pädagogische Fachpersonal dem nachgehen. Bei einem solchen Verdacht verfahren wir, wie im Handbuch für die Kindertagesstätten in der Diözese Rottenburg-Stuttgart unter 3.4. angegeben. Diesen erhalten Sie auf Anfrage bei der Kindergartenleiterin ausgedruckt.


6 Kooperation mit Eltern

6.1 Zusammenarbeit mit den Eltern

Eltern werden in unserer Einrichtung als gleichwertige Erziehungspartner angesehen. Wir streben eine Erziehungs-und Bildungspartnerschaft von Eltern und pädagogischen Fachkräften an.
Es werden die unterschiedlichen Lebenssituationen und Kulturen im täglichen Umgang, ebenso wie bei Aktivitäten, berücksichtigt.
Auf verschiedene Arten wird in der Einrichtung der Austausch ermöglicht. Daraus entwickelt sich unter allen Beteiligten gegenseitige Unterstützung, Rücksicht aufeinander und ein Miteinander.

Beispiele für Formen der Zusammenarbeit:

  • Entwicklungsgespräche
  • Spontane Tür-und Angelgespräche
  • Infowand
  • Elternbriefe
  • Elternabende zu pädagogischen Themen
  • Gemeinsame Feste, Ausflüge und andere Veranstaltungen
  • Kindergartenbücherei
  • Vorlesestunde

6.2 Was Eltern meinen

6.3 Elternmitwirkung

Der Elternbeirat und das Kindergartenteam freuen sich über jede helfende Hand. Ob es beim Backen, Basteln oder der Organisation der Kindergartenbücherei ist. Mithilfe wird immer wieder benötigt: bei der Instandhaltung der Spielgeräte, Organisation von Festen des Kindergartens oder anderen Projekten im Kindergartenjahr. Hier kann sich jeder mit seinen Fähigkeiten einbringen.

6.4 Elternbeirat

Der Elternbeirat hat die Aufgabe, die Erziehungsarbeit in der Einrichtung zu unterstützen und die Zusammenarbeit zwischen Einrichtung, Elternhaus und Träger zu fördern. Jeweils zu Beginn eines Kindergartenjahres wird von den Erziehungsberechtigten ein neues Gremium gewählt.


7 Schulen

Kooperation mit Grundschulen
Um den Kindern einen guten Start in der Schule zu ermöglichen, kooperieren wir mit der Grundschule Eutingen und gegebenenfalls auch mit anderen Grundschulen. Unser Ziel ist es, einen vertrauensvollen Kontakt mit LehrerInnen der Grundschule aufzubauen und den Eltern in Gesprächen Entscheidungshilfen zu geben, damit die Bildungsbiografie ihrer Kinder erfolgreich weitergeschrieben werden kann. Es werden Aktivitäten aus den verschiedenen Bildungsbereichen durchgeführt und mit der KooperationslehrerIn sorgfältig ausgewertet. Die Eltern werden über die Kooperation informiert. Die Grundschule lädt uns zu Schulbesuchen ein.


8 Kooperation mit anderen Institutionen im Sozialraum

8.1 Kooperation mit anderen Institutionen zur Förderung und Unterstützung von Kindern und Familien

Wir kooperieren mit den nachfolgend aufgeführten Stellen, um eine umfassende und gute Förderung der Kinder und Unterstützung der Familien zu erreichen.

  • Frühförderstelle des Landkreises, Freudenstadt
  • Frühförderstelle der Roßbergschule, Horb a. N.
  • Frühförderstelle der Pestalozzischule, Horb a. N.
  • Sozialamt Freudenstadt
  • Sozialstation Horb a. N.
  • Jugendamt Freudenstadt
  • Psychologische Beratungsstelle für Eltern-, Jugend-, Ehe-und Lebensfragen Horb a. N.
  • Kath. Bildungswerk Kreis FDS
  • Logopädische Praxen
  • Ergotherapeutische Praxen
  • Verkehrspolizei
  • Gesundheitsamt Freudenstadt
  • Förderzentrum Sehen, St. Franziskus, Schramberg-Heiligenbronn
  • Fachschulen für Solzialpädagogik
  • versch. allgemeinbildende Schulen der näheren Umgebung
  • Fachberatungsstelle des Landesverbandes kath. Kindertagestätten der Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V.
  • Sprachheilkindergarten Dornstetten
  • Grundschulförderklasse Grünmettstetten
  • Arbeitskreis Integration im Regelkindergarten der Frühförderung FDS
  • Kooperationsverbund Horb
  • Sprachheilschule Glatten

8.2 Kooperation mit anderen Kindergarteneinrichtungen

  • Kinderhaus Fantadu Eutingen
  • Kindergarten Max und Moritz, Göttelfingen
  • Kinderinsel Taka-Tuka-Land, Rohrdorf
  • Kindergarten St. Josef, Weitingen

z.B. bei folgenden Anlässen:

  • St. Martin
  • Einschulungsgottesdienst
  • Ausflügen

8.3 Kooperation im Sozialraum (Kirchengemeinde/ Vereine/ Firmen)

Im Rahmen unserer Möglichkeiten beteiligen wir uns an Veranstaltungen der Kirchengemeinde St. Stephanus und arbeiten zusammen mit örtlichen Vereinen und ortsansässigen Firmen. Der Kindergarten ist ein wertvoller und wichtiger Teil der Kirchengemeinde. Er bringt sich in die Gestaltung des kirchlichen Jahreskreis mit ein, wie z.B. die Feier des Martinsfestes, Palmsonntag und Fronleichnam. An bedeutenden Ereignissen im Kindergarten werden Gottesdienste miteinander vorbereitet und gefeiert, z.B. bei Jubiläen oder beim Einschulungsgottesdienst für die neuen Erstklässler.


9 Öffentlichkeitsarbeit

Unsere Arbeit wird transparent durch:

  • Homepage www.kath-kiga-eutingen.de
  • Konzeption
  • Feiern von Kindergartenfesten
  • Mitgestaltung von Gottesdiensten
  • Thematische Elternabende
  • Berichte in der Tageszeitung und im Mitteilungsblatt der Gemeinde
  • Ausflüge zu unterschiedlichen Institutionen, Vereinen und Geschäfte
  • DVDs mit Fotos des Kindergartenalltags
  • Elternbriefe
  • Infowand

10 Das Team

10.1 Personelle Besetzung

Unser Team teilt sich auf zwei Kindergartengruppen und eine Krippengruppe auf.

In der Blütengruppe (integrative Gruppe)

  • Gruppenleitung
  • Anerkennungspraktikantin
  • Pädagogische Fachkraft
  • Heilpädagogin in Teilzeit

In der Sonnengruppe

  • Kindergartenleitung
  • Gruppenleitung
  • Pädagogische Fachkraft

In der Regenbogengruppe (Kleinkindgruppe)

  • Gruppenleitung
  • Pädagogische Fachkräfte in Teilzeit

Hausmeister
Raumpflegerinnen

10.2 Zusammenarbeit im Team

Um den Auftrag von Bildung, Erziehung und Betreuung, sowie den kirchlichen Auftrag von Diakonie und Verkündigung erfüllen zu können, ist eine gute Zusammenarbeit aller Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen notwendig. Die regelmäßigen Teamsitzungen ermöglichen es uns pädagogische und religionspädagogische Fragen zu erörtern und organisatorische Abläufe zu optimieren. Die Verantwortung der pädagogischen Arbeit in den verschiedenen Kindergartengruppen liegt in der Hand der Gruppenleiterinnen, die sich regelmäßig mit der Kindergartenleitung austauschen und absprechen.


11 Weiterentwicklung der Einrichtung

  • Wir sind dem Landesverband Katholischer Kindertagesstätten der Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V. angeschlossen. Die Fachberatung informiert uns über aktuelle Entwicklungen, Fortbildungen und gibt uns die Möglichkeit zum fachlichen Austausch.
  • Ein Handbuch zur Qualitätssicherung wurde von den 5 Kindergärten der Gesamtgemeinde Eutingen im Gäu erstellt und evaluiert.
  • Unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen nehmen regelmäßig an Fort-und Weiterbildungen teil.
  • Für das Jahr 2014 ist es geplant, in das Qualitätsmanagement des Landesverbandes Katholischer Kindertagesstätten der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit einzusteigen.